Pfade des Lebens
Wir sind schon immer die verschlungenen Pfade des Lebens gegangen, dort, wo man sich anstrengen muß, wo Dich Dornen kratzen, wo es sumpfig ist und steil. Aber diese Pfade gaben uns auch immer wieder Blicke auf das Leben frei, die keiner je erahnen könnte, der auf dem breiten Wege reist. Es gibt keine Sackgassen, und an so manchem toten, dunklen Ende schob Gott das Gebüsch beiseite hinter dem die Sonne wieder schien. Selten begegnete ich Reisenden wie mir, denn ihre Zahl ist klein. Wie wertvoll wurde daher die Begegnung mit Dir, und nachdem wir uns erkannt hatten, teilten wir den Pfad. Er wird vielleicht nicht besser, aber zu dritt meistern wir ihn leichter, Du ich Gott.
Random poem: Die verschwundene Sechzig
