Flammenweide
Langsam senkt sich die Nacht herab, und er macht noch eine Runde um die Weide. Das Gras ist knochentrocken, ein Funke würde genügen. Im fahlen Licht des aufsteigenden Mondes sieht er die Gestalt auf der anderen Seite des Zaunes. Sie nähern sich, und in der plötzlichen Helle ihres Aufeinandertreffens leuchtet vor ihm das Gesicht seiner Träume. Ein stummer Funke springt über, bringt Bewegung und Licht; die ganze Weide steht in Flammen und ist doch nur so groß wie sein Herz.
