Die Eltern waren meine Hirten, doch mir tat es mangeln. Sie weideten mich auf einer kargen Aue und führten mich zu wenig Wasser. Meine kindliche, junge Seele wandelte früh auf einsamer Straße, um ihres Überlebens willen. Ich wanderte in finsterem Tal und Einsamkeit ward mir mein Unglück, denn ihr wart nich in mir, keine Hand, kein Herz trösteten mich. Und ich versteckte meinen sensiblen Tisch vor dem Angesicht meiner Feinde, Trauer und Wut beugten mein Haupt, denn niemand schenkte mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werde ich suchen mein Leben lang, und nur Gott ist für mich immer da.
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