Pfade des Lebens

Pfade des Lebens

Wir sind schon immer
die verschlungenen Pfade des Lebens gegangen,
dort,
wo man sich anstrengen muß,
wo Dich Dornen kratzen,
wo es sumpfig ist und steil.

Aber diese Pfade
gaben uns auch immer wieder Blicke auf das Leben frei,
die keiner je erahnen könnte,
der auf dem breiten Wege reist.

Es gibt keine Sackgassen,
und an so manchem toten, dunklen Ende
schob Gott das Gebüsch beiseite
hinter dem die Sonne wieder schien.

Selten
begegnete ich Reisenden wie mir,
denn ihre Zahl ist klein.

Wie wertvoll
wurde daher die Begegnung mit Dir,
und nachdem wir uns erkannt hatten,
teilten wir den Pfad.

Er wird vielleicht nicht besser,
aber zu dritt
meistern wir ihn leichter,
Du
ich
Gott.
			
Pfade des Lebens

Random poem:
Dein Weg